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Version 2021

Ein Häusle in Stuttgart

Bettina A. Weiskopf

Eine Familie kämpft sich notgedrungen durch den Stuttgarter "Immobiliendschungel" und erlebt wahre "Familienbande".

Ein Häusle in Stuttgart - Bettina Weiskopf Klappentext:
"Jeanette Schwarzrüb, ihr Mann Stefan und Söhnchen Kilian ziehen aus akuter Wohnungsnot bei den schwäbischen Schwiegereltern ein, wo sich der Schwiegervater als Haustyrann gebärdet.
Deshalb suchen sie verzweifelt nach einem eigenen Häusle. Plötzlich verkauft der Schwiegervater sein Haus an eine skrupellose Investorin.
Jeanette muss sich nun mit chaotischen Maklern und eigenartigen Hausgenossen auseinandersetzen.
Da winkt die Rettung: ein kleines Reihenhäuschen in Stuttgart."


Meine Meinung:
Am besten gefallen hat mir persönlich, dass alle Schwäbisch-Passagen wirklich authentisch sind, genau so schwätzen Schwaben in der jeweiligen Situation!

Aber der Reihe nach:
Ein bezahlbares Häusle in Stuttgart zu finden ist nicht leicht. Insbesondere wenn man unter einem gewissem Zeit- und Nervendruck steht, vor allem weil sich das nette Angebot der Schwiegereltern "Ihr kennad doch in onsra alda Wohnung wohna!" als ausbaufähiger Alptraum in Gelsenkirchener Barock entpuppt.

Dazu eine eigensinnige Mutter, die zwischen spätem Liebesglück, Mallorca und handfestem schwäbischen Pragmatismus hin- und hergerissen ist.
Während der Ehemann seinen wohlverdienten Feierabend im Stau auf der B27 nach Tübingen verbringt, macht Mutter Jeanette mit dem kleinen Sohnemann "Büble" einschneidende Erfahrungen bei Jung-Müttertreffen.

Getoppt wird aber alles durch freundlich zugewandete Makler, die auch in der größten Schimmelbude noch "ein charmantes Liebhaberobjekt für Menschen mit Vorstellungsvermögen" sehen.

Bei vielen Personen stellte sich bei mir recht schnell ein Déjà-Vu ein:
Ja, mit solchen Schwaben-Menschen bin ich verwandt, die kenne ich, die mag ich, die mag ich nicht, müssen die da wohnen, wann fahren die wieder heim, warum glaube ich denen nicht, haben die denn gar keine Empathie, hoffentlich werde ich nie so!

Ein mit leichter Hand geschriebenes Buch über ein nicht so leichtes Thema, mit sehr gut getroffenem Alltagsschwäbisch, viel Schmunzelpotential und liebevoll gezeichneten Figuren und etlichen nervigen Unsympathen.

Mir hat es sehr gut gefallen!

Bettina Weiskopf
hat an der Neuphilologie der Uni Tübingen studiert und arbeitete im In- und Ausland als Redakteurin, Übersetzerin und – trotz ihres Dialekts! – als Sprecherin.
Sie lebt heute in Stuttgart, unterrichtet Sprachen und schreibt für verschiedene Medien.

Kaufen können Sie das Buch
- In jeder Buchhandlung (ISBN: 9783842522305)
- Beim Silberburg-Verlag als Taschenbuch
- Bei Amazon, auch als Kindle-eBook

Mehr über die Autorin erfahren Sie bei einer Lesung im Rahmen der Gutenachtgeschichten des Schwäbischen Tagblatts.

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