Schwäbische Lebensweisheiten bringen Alltägliches präzise und witzig auf den Punkt. Sie entstammen oft dem bäuerlichen Umfeld und zeichnen sich durch Lebendigkeit und Kürze aus.
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Auch wenig Besitz kann glücklich machen!
wörtl.: Ein kleiner Acker und eine Kuh, lassen einen die Armut vergessen.


Eine alte Kuh vergisst gern, daß sie auch mal ein Kalb (also jung) gewesen ist.
Leider gibt es heutzutage nur noch wenige (glückliche) Kühe, die in Ruhe alt werden dürfen.


Eine alte Sonntagshose hält am Werktag nicht so lange, wie eine alte Werktagshose am Sonntag.
Bei meim Vaddr henn älle Hosa ’s ganz Leba khalda!
Auch die zerlumpteste Hose wurde aufgehoben, weil man die sicher noch einmal brauchen könnte.


Man soll die Dinge nicht zu lange aufschieben!
wörtl.: Einen kleines Bäumchen kann man noch (in Form) biegen, einen Baum nicht mehr!
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!

Jeder ist ein wenig dumm, aber so dumm wie Du musst man erst mal werden!


Jeder ist ein wenig dumm, aber so dumm wie mancher, ist niemand!


Ein wenig ist immer noch besser, als gar nichts.

Eine Ehe gleicht einem Vogelhaus: Wer drin ist, will hinaus, wer draußen ist, möchte hinein!

Eine Ehe ohne Nachwuchs, ist wie ein Tag ohne Sonne!

Eine Ehe wird meistens im Himmel geschlossen, aber danach fällt man aus allen Wolken!
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