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sabbern, schimpfen
Partizip Perfekt: geiferd - geschimpft

Sprechen ohne nachzudenken, oder nur in der 3.Person (also ohne jemanden direkt anzusprechen)

Geischdweis rausschwätza
Treffen sich zwei Schwaben auf dem Markt, beim Einkaufen, im Garten oder sonst wo, wünschen sie sich in den seltensten Fällen den üblichen 'Guten Tag'.
Stattdessen werden sofort hirnlose Gemeinplätze ausgetauscht, z.B. 'So, au em Einkaufa' oder 'So, au am schaffa' oder als Krönung 'So, au do?'.
Selbst bei einem Zusammentreffen beim sonntäglichen Spaziergang darf nie der Eindruck von Müßiggang entstehen, also sagt man 'So, wiedr amol nacham rechda gugga, ha?' oder noch besser 'I hans arg pressand, i muss heid nomol ens Gschäfd'.
Wichtig ist vor allem, den Eindruck der Geschäftigkeit zu erwecken und dann vor einer möglichen Antwort das Weite zu suchen.
In diesen Zusammenhang passt vielleicht auch noch das Vorurteil, dass schwäbische Ehemänner am Hochzeitstag nur vier Worte benötigen: 'Ja scho' in der Kirche, 'Sodale' vor dem Mittagessen und 'Etzad' wenn er abends die Hosenträger abstreift.

Geizhals
Ein schwäbisches Ehepaar hat Streit.
"I han’s sadd, mit soma gniggada Glufamichl vrheird zom sai! I gang! Ond do hosch Dein gschissana Ring zrigg!"
"Ja hald amol, ond wo isch des Käschdle, en deam’r dren war?"

Geizige Menschen sind schwierig zu waschen, die reut sogar der Schmutz.
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