schwäbisch schwätza
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Schwäbisch im Alltag

Schwäbisch wird immer dann am lebendigsten, wenn man in ganz alltägliche Gespräche reinhört, egal ob am Stammtisch, im Treppenhaus, auf dem Wochenmarkt oder beim Ehestreit :-)

Gespräche-Übersicht



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Streit auf dem Wochenmarkt


A: He, du do! Daddsch mr bloß net älle Tomata a, wenn de nix kaufsch!
B: I guck hald bloß! Bei deine Preis kriag i jo faschd Schnappatmong, des isch jo dr helle Wahnsinn!
A: A wa! Du bisch doch z’geizig fir an Bund Schnittlauch! Des sieh i scho deim Gsichd a!
B: Wenigschdens han i a Gsichd! Abbr deine Gurka senn so krumm, dia fallad vo selbr aus’m Grädda!
A: Des isch hald Bio, du Glufamichl! Net so gladdbiegelds Zeigs wie dei billigs Aldi-Gmias!
B: Bio? Dass e net lach! Des isch wahrsscheins selbr vom Aggr gfloha ond deine Grombira henn scho meh Gschichta erlebbd, weddr denn dass I!
A: Jetz pass abbr uff, Männdle! Sonsch hau i dr a Kilo Zwiebla om d’Ohra, dass d’ heilsch wie an Schlosshund!
B: Mach doch! Wega deim ogammelda Knofel brauchd mr eh scho a Gasmask!
A: Du schwätzsch bloß so gschwolla, weil de drhoim bloß Dosenravioli griagsch!
B: Liebr Ravioli als dein labbriga Feldsalat, der hangad jo scho do wia an Schbatz am Scheißheisle!
A: So, jetz isch abbr no langsam s’Heu honda, kauf was oder gang ane, du Endaglemmr!
B: I muass eh weidr, ond dein Schdand meide ab soford wia Schlagloch, des isch gwieß!


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