schwäbisch schwätza
Auch zum Anhören!

Schwäbisch im Alltag

Schwäbisch wird immer dann am lebendigsten, wenn man in ganz alltägliche Gespräche reinhört, egal ob am Stammtisch, im Treppenhaus, auf dem Wochenmarkt oder beim Ehestreit :-)

Gespräche-Übersicht



Treffer: 1 von 22

Streit in der Ehe


S: Mo, hosch Du scho widdr oins vo meine T-Schörds zom Autoputza gnomma?
E: I han bloß des grea-gelbe do gnomma, abbr des isch doch scho ganz kabudd gwä!
S: Des war fei mei Lieblings-T-Schörd, Du Halbdaggl! Des war vo meinr Muddr!
E: Vo deira Muddr? No isch’s jo guad, dass es weg isch, des Deng hodd mr doch net seha kenna!
S: I guck jetzt di ganz gnau o, ond mir gfälld au net, was i sieh!
E: Gerda, jetz mach hald koi Fass uff, i kauf dr hald a neis, wenn’s sei muass!
S: Des hosch Du au gsagd wega meim Suppahäfele ond wege meinr Nachdischlamp und wega meim Audo!
E: Heilandzack, der Karra isch doch von alloi heeganga!
S: Du bisch so an waidagrdr Waidag, so an vrkommenr!
E: Wenn’d jetz beleidigd bisch, no schlof i heut Nachd bessr beim Hond em Körble!
S: Bloß dass’es woisch, dr Hond mog di fei au net!


© 2026 schwaebisch-schwaetza.de | Peter-Michael Mangold

Dialekte sind das Gedächtnis einer Region, jede Heimat hat auch eine eigene Sprache.
Schwäbisch besticht durch seine Wortgewalt und Nuancen, die das Hochdeutsche meist nicht abbilden kann.
Da immer weniger Menschen im Alltag Schwäbisch "schwätzen", gibt es schon seit vielen Jahren diese Webseite.
Als digitales Archiv gegen das Vergessen und für den Erhalt unseres wertvollen schwäbischen Kulturguts.
Für Sie, für mich und für alle, die nach uns kommen.

StartseiteNach obenImpressumDatenschutz

Texte und Gedichte    Icons by Icons8