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Das Französische im Schwäbischen

Viele schwäbische Begriffe und Redewendungen stammen ursprünglich aus dem Französischen - kein Wunder, wenn man die Geschichte Württembergs kennt.


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Schwäbisch
Deutsch

passieren, geschehen


Was soll denn groß bassiera!

Teppichklopfer

Früher gab es an fast jedem Haus auch noch eine Teppichstange im Freien. Über die wurde der Teppich ausgerollt und dann mit dem Batschr sauber geklopft und mit einer speziellen Teppichbürste abgestaubt. Mein Opa hatte sogar für jeden Teppich eine eigene Schnur, mit der er nach dem zusammenrollen zugebunden und aus dem Haus getragen wurde.

in eine üble Lage bringen, hereinlegen


Der hodd me ganz schee biddschierd!

Geschirrschrank


En des Biffee bassd saumäßig viel nei!

Fahrkarte


A Billed gibds heut bloß no amma Audomat - ond heißt dort: "Fahrberechtigungsscheinkauf am Mobility-Point" - odr so
Aber das Wort kommt schon Lied mit der schwäbischen Eisenbahn vor:

Auf der schwäbsche Eisebahne wollt amal a Bäurle fahre,
geht an Schalter lupft de Hut: "Oi Billedle, seid so gut!"
Rulla, rulla, rullala, rulla, rulla, rullala,
geht an Schalter lupft de Hut: "Oi Billedle, seid so gut!"

Das Vorrecht haben, der Dreh- und Angelpunkt sein


Bei meim Oba han e an Biwo!

Zimmerdecke


Mir hännd da Blaffo frisch gweisnad!

(sich) blamieren


Mit Eich ko mr sich au bloß rechd blamiera!


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