Viele schwäbische Begriffe und Redewendungen stammen ursprünglich aus dem Französischen - kein Wunder, wenn man die Geschichte Württembergs kennt.
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Borte an der Kleidung, Paspel, Litze zum Stoffränder einfassen
Dei Koschdümle hodd abbr a scheene Bassboll!

Teppichklopfer
Früher gab es an fast jedem Haus auch noch eine Teppichstange im Freien. Über die wurde der Teppich ausgerollt und dann mit dem Batschr sauber geklopft und mit einer speziellen Teppichbürste abgestaubt. Mein Opa hatte sogar für jeden Teppich eine eigene Schnur, mit der er nach dem zusammenrollen zugebunden und aus dem Haus getragen wurde.

in eine üble Lage bringen, hereinlegen
Der hodd me ganz schee biddschierd!

Fahrkarte
A Billed gibds heut bloß no amma Audomat - ond heißt dort: "Fahrberechtigungsscheinkauf am Mobility-Point" - oddr so
Aber das Wort kommt schon Lied mit der schwäbischen Eisenbahn vor:
Auf der schwäbsche Eisebahne wollt amal a Bäurle fahre,
geht an Schalter lupft de Hut: "Oi Billedle, seid so gut!"
Rulla, rulla, rullala, rulla, rulla, rullala,
geht an Schalter lupft de Hut: "Oi Billedle, seid so gut!"

Das Vorrecht haben, der Dreh- und Angelpunkt sein
Bei meim Oba han e an Biwo!
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