Dia isch au nedd hälenga uff dr Wäld   (Übersetzung hier)

Schimpfen und Fluchen


Im Wortschatz eines Schwaben nehmen Schimpfwörter und grobe Flüche einen breiten Raum ein.

Nicht weil der Schwabe besonders viel oder gern schimpft, brägelt oder bruddelt, sondern weil er sich dabei sehr kreativ und passend ausdrücken kann.

 

In meinem schwäbischen Lexikon finden Sie mittlerweile sehr viele schwäbische Begriffe auch zum Anhören, darunter auch eine Rubrik speziell mit Schimpfwörtern.



Schwäbische Schimpfwörter - gereimt


Beisszang, Bachel, Bullabeisser,
Dibbl, Bruddler, Hosascheisser,
Dralle, Dreckler, Enteklemmer,
Kratzbuerscht, Krott ond Lällabäbbel,
Fetz ond Fonzel, Erzschlawiner,
Glufemichel, Griffelspitzer,
Rotzaff, Sempel, Pfennichfuchser,
Waihdag, Knaup ond Romkrakeeler,
Schereschleifer, Scheureburzler,
Lalle, Schnall ond Farbaschachdl,
Hoaraff, Hornochs, Schlangefanger,
Hudel, Lahmarsch, Lugebeutel,
Siach ond Sau ond Hosascheisser
Seckel, Moschtkopf, Subbatrialer,
Haderkatz ond Erzschlawiner,
Kaschber, Bäffzger, Babbelgosch,
Flädrawisch ond Fleggarädsch,
Ziefer, Spitz ond Hasafuass,
Vogelscheuch ond Schlabbergosch,
Hurgler, Bähmull ond Bagasch,
Lauskrott, Arsch ond Schapfasoicher,
Stoffel, Reff ond Trambeltier,
Drialer, Luader ond Schlawack,
Lohle, Lahmarsch ond Hamballe,
Kachl, Krott ond Karramensch,
Lausbua, Blonza, Lombamensch,
Bachel, Bäsa ond Badenzer,
Bloggoischt, Dabsagg, Bohnastegga,
Dreggler, Dreggsau, Erdaschlamber,
Gratzbürscht, Gsälzbär, Griffelspitzer,
Moschtkopf, Plärrer, Muggamelgr,
Raffl, Rälleng, Rabblkaschbr,
Sauhond, Schendmähr, Scheuraburzler,
Häftlesmacher, Schäraschleifr,
Doigaff, Ochs ond Ärschlesschlupfer,
Urschel, Metz ond Schdaffelruddscher,
Schluri, Simbach, Randschdoischlotzer
Schlabbsack, Prägler, Hirapickr,
Triabschpitz, Schell ond Subbakaschbr,

No lang kennt I so weidermacha,
dr Schwob der kennt halt viele Sacha,
ond - dia Fischkepf dädads nia vrmuda -
mir moinads emmr blos em Guada.


Ein Schwabe versteht es sehr gut, mal grob (Männer!), mal giftig (Frauen!), mal mit einem knappen Wort, seinem Ärger Luft machen oder mit einem wahren Schwall an verbalem Unrat jemandem 'em Guada' den Marsch zu blasen.


Der Schwabe kann aber auch liebevoll, ja fast zärtlich, schimpfen, und besonders sensible Schwaben können sogar Zustimmung und Begeisterung mit Hilfe eines geeigneten Schimpfwortes zum Ausdruck bringen: "Jetz leck me doch am Arsch, isch des schee!", mehr dazu hier.


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kann man jetzt wörtlich nehmen und im Lexikon alles auch anhören.

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