Hochdeutsches Kulturgut kann nur selten direkt in echtes Schwäbisch übertragen werden. Schwäbisch hat einen ganz eigenen Rhythmus, einen eigenen Satzbau und viele eigene Worte. Ich habe hier mal versucht, den Spagat zwischen hochdeutschem Sinn und schwäbischem Dialekt zu wagen.
Urteilen Sie selbst, Anregungen sind jederzeit willkommen!
Gedicht-Übersicht
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Er ist’s - Uff Schwäbisch
Eduard Mörike
🌐 WIKIPEDIA
S’ Friahjohr schwingt sei blaues Bändle
widdr naus en älle Lifdla;
Siaße, lang vrmissde Difdla
Ziagat leise iebrs Ländle.
D’Veigala träumad scho ganz sacht,
Wellad glei zum Vorschei komma.
Hörsch Du dean leisa Harfaton!
Friahlig, ja, du bisch jetz do!
I han Di scho lang vrnomma!
Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohl bekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab' ich vernommen!
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