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Gedichte in Schwäbisch neu interpretiert

Hochdeutsches Kulturgut kann nur selten direkt in echtes Schwäbisch übertragen werden. Schwäbisch hat einen ganz eigenen Rhythmus, einen eigenen Satzbau und viele eigene Worte. Ich habe hier mal versucht, den Spagat zwischen hochdeutschem Sinn und schwäbischem Dialekt zu wagen. Urteilen Sie selbst, Anregungen sind jederzeit willkommen!
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Das Vaterunser - Uff Schwäbisch





Vadder onser, der em Himmel hockt,
dein Noma isch ons heilig.
Dei Reich soll endlich komma.
Ond Dei Wille soll bassiera,
egal ob doba oddr donda.

Dankschee au fürs heutig’ Brot,
verzeih ons, was mr bosgat hent,
des demmr au bei onsre Brässer.
Ond lass ons bloß koin Scheißdreck macha,
nimm ällas Erdaletze weg.

Denn Du hosch d’Macht,
a Jenseitsgwalt,
ond bisch a Kerle
bis an’s End von älle Däg.

Amen.

schwäbisch-schwatza.de





Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsre Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Original




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Für Sie, für mich und für alle, die nach uns kommen.

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