Liebr an guada Nochbr, als an weida Fraind   (Übersetzung hier)

Besondere Spielarten beim Binokel


Einen "Durch oder 1000-er spielen"
:

Dabei muss man alle Stiche machen, das heißt nur derjenige, der einen "Durch" spielen will, darf Stiche bekommen. Macht einer der Gegner nur einen Stich, so hat man verloren. Ein "Durch" ist wie ein normales Spiel vorher anzusagen, das Spiel muss wie üblich ersteigert werden.

Außerdem ist noch zu beachten, dass es bei dieser Spielart keine Trumpffarbe gibt. Hat ein Spieler die heraus gespielte Farbe nicht mehr, so muss er irgendeine andere Farbe spielen.

Der Spieler der einen "Durch" spielen will, darf natürlich mit dem Rauslegen beginnen.

Beim 4-er Binokel spielt man, wie sonst auch, mit dem Partner zusammen, also auch der Partner darf Stiche machen und so zum Sieg beitragen.
Ein gewonnener "Durch" wird mit 1000 Augen belohnt, ein verlorener "Durch" wird mit 2000 Minusaugen bestraft.
Bei uns zuhause wurde ein "Durch" immer separat gewertet, also außerhalb des laufenden Spieles.


Einen "Untendurch spielen"
:

Dabei darf man selbst keinen Stich machen, das heißt nur die Gegenspieler dürfen Stiche bekommen. Macht man selbst (oder beim 4-er Binokel der Mitspieler) nur einen Stich, hat man verloren. Hierbei gibt es ebenfalls keine Trumpffarbe und der Spieler, der einen "Untendurch" spielen will, darf mit dem Herauslegen beginnen.
Ein gewonnener "Untendurch" wird mit 1000 Augen belohnt, ein verlorener "Unterdurch" wird mit 2000 Minusaugen bestraft.
Bei uns zuhause wurde ein "Untendurch" immer separat gewertet, also außerhalb des laufenden Spieles.


Das Binokel-Spiel zu zweit
:

Jeder Spieler erhält viermal drei Karten, also 12 Karten. Die 13. Karte kommt aufgedeckt unter den restlichen verdeckten Kartenstoß. Diese Karte bestimmt die Trumpffarbe des Spiels.

Der Gegner des Gebers spielt die erste Karte aus. Solange noch Karten auf dem verdeckten Stoß liegen, braucht nicht Farbe bekannt, sondern kann beliebig abgeworfen werden. Wer den Stich gemacht hat (es sticht der höhere Wert der gleichen Farbe oder eine Trumpfkarte), hebt vom verdeckten Stoß wieder eine Karte ab, nach ihm sein Gegenspieler. Jeweils der, der den Stich gemacht hat, spielt wieder aus.

Eine Meldung von Kombinationen nach dem oben erwähnten Schema kann jeweils nur dann angesagt werden, wenn man mindestens einen Stich gemacht hat und wenn man am Ausspielen ist oder wenn man gleichzeitig mit der ausgespielten Ansagekarte einen Stich macht.


Stets darf auch nur eine Meldung gemacht werden (am besten immer die Meldung mit den höchsten Punktzahlen). Eventuell noch in der Hand befindliche Meldungen müssen also zurückgestellt werden, bis man wieder am Ausspielen ist.

Hat man eine Meldung angesagt, legt man die gemeldete Kombination offen vor sich hin und schreibt die Pluspunkte gut. Man kann jederzeit aus den verbliebenen Karten einer angesagten Meldung eine neue Kombination zusammenstellen und neu ansagen. 


Beispiel
: Sagt man 4 Buben an, kann man den Schippen-Buben anschließend herausnehmen und mit der Schellen-Dame in der Hand einen Binokel ansagen.

Wenn die letzte Karte vom verdeckten Stoß abgehoben wird (wobei diese Karte dem Gegenspieler offen gezeigt werden muss), werden die offen auf dem Tisch liegenden Kartenkombinationen und Meldungen wieder in die Hand genommen. Von nun an besteht Farbzwang. 


Hat der Gegenspieler keine passende Farbe, so muss er eine Trumpfkarte auswerfen, die den Stich macht. Wird eine Trumpfkarte ausgespielt, so muss die Karte, falls der Gegner dazu in der Lage ist, gestochen werden durch einen höheren Trumpfwert.

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